Bei einem Sterbefall in der Wohnung benachrichtigen Sie bitte sofort den nächst erreichbaren Arzt. Halten Sie den Personalausweis des Verstorbenen bereit. Sofort danach sollten Sie mit uns Verbindung aufnehmen, ob telefonisch oder persönlich, wir stehen immer zu Ihrer Verfügung.

Wichtige Dokumente

  • Stammbuch der Familie oder Heiratsurkunde
  • Scheidungsurteil (mit Termin des Inkrafttretens u. Aktenz.)
  • Geburtsurkunde (nur bei Ledigen)
  • Letzter Rentenanpassungsbescheid
  • Lebensversicherungspolicen
  • Mitgliedshefte von Sterbekassen
  • Versichertenkarte der Krankenkasse
  • Urkunde über das Nutzungsrecht einer Grabstelle
Für die Checkliste bitte auf das Bild klicken.

Die Grabstätte auf dem Friedhof – Ausdruck der Verbundenheit

Der Verlust eines Menschen schafft Trauer und Betroffenheit. Das Grabmal sollte deshalb seine unwiederbringliche Persönlichkeit widerspiegeln, es sollte Liebe, Achtung und Verehrung ausdrücken.

Eine Grabstelle mit Denkmal kann Geschichte schreiben. Nicht umsonst sind alte Friedhöfe oft besuchte Sehenswürdigkeiten einer Stadt. Was wäre die Menschheitsgeschichte ohne die vielen verschiedenen Bestattungsformen und Grabdenkmäler ?

Jeder sollte sich deshalb genau hinterfragen, mit der Familie oder Angehörigen gemeinsam überlegen, welche Art der Bestattung er für sich vorsieht. Diese Gedanken sollen sich nicht gegen anonyme Bestattungsformen richten, sondern an-regen, über die Bestattungsart intensiv nachzudenken.

Die Zunahme von anonymen Bestattungen ist Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Entwicklung: Leben im Augenblick, individuell und für die nahe Zukunft. Jugendwahn, Abschieben der Älteren und häufiges Infragestellen von Traditionen sind Auswüchse dieses Denkens.

Das Grab als Ort der Erinnerung dient der Begegnung und Besinnung – Trauerbewältigung am Grab selbst ist ein wichtiger Teil der Zukunftsbewältigung.