Hinten: Svenja, Roland, Karen, Birgit, Reinhard, Brigitte, Markus Berger
Vorne: Helmut, Meike, Hildegard Berger

Die Firma Bestattungen Berger GmbH feierte im Jahr 2006 ihr 100-jähriges Bestehen. 1906 von Theodor Berger als Bau- und Möbelschreinerei mit Sargmagazin gegründet, wurde die Firma 1923 von seiner Frau Gertrud und ab 1925 von ihr und Heinrich Berger, dem Bruder des Gründers geleitet. 1929 wurde ein neues Wohn- und Geschäftshaus gebaut, der Betrieb entwickelte sich zu einem reinen Bestattungsunternehmen.

Neue Entwicklungen

Firmensitz in Holsterhausen im Jahr 1928

Nach dem Krieg übernahm Helmut Berger die Führung des Unternehmens. 1953 bis 1954 wurde der Betrieb völlig umgebaut. 1960 kam ein Sarglager dazu. Ständige Modernisierungen sorgten für sinnvolle Anpassung an neue Entwicklungen. 1982 wurde Reinhard Berger, 1987 Roland Berger zum Geschäftsführer der Firma. Nach dem Tod von Helmut Berger im Jahr 2009 leiten seine beiden Söhne als gleichberechtige Geschäftsführer und fachgeprüfte Bestatter die Geschicke der Firma.

Gemeinsame Maxime

Raimund Salm, Ehrenvorsitzender des Bestatterverbandes Nordrhein Westfalen e.V. mit den Geschäftsführern und Ehefrauen der Firma Berger.

Helmut und Reinhard Berger waren über viele Jahre für den Berufsstand ehrenamtlich tätig. Helmut Berger führte von 1974 bis 1992 den Kreisverband Essen und war maßgeblich am Aufbau der Berufsorganisation beteiligt und über viele Jahre als Referent bei den Ausbildungslehrgängen engagiert. Als Dank erhielt er 1984 die silberne Thanatosnadel. Reinhard Berger übernahm den Vorsitz des Stadtverbandes Essen 1992 von seinem Vater und übte dieses Amt bis 2006 aus. Zusätzlich wirkte er während dieser Zeit als Delegierter im Bestatterverband Nordrhein-Westfalen mit.

Die beiden Geschäftsführer haben eine gemeinsame Maxime: “Die Familie war, ist und bleibt die tragende Säule unseres Unternehmens. Persönliche Zuwendung und individuelle, kostenbewusste Beratung steht im Mittelpunkt unserer Arbeit mit dem Leitmotiv unseres Berufsstandes ´Ehre den Toten, Dienst den Lebenden´. Wir wollen mit der Kraft der Tradition die Herausforderungen der Zukunft des Bestatterberufs und die rasanten Veränderungen des Bestattungsgewerbe meistern.”

Bei einem offiziellen Empfang mit etwa 120 Gästen wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Eingebettet in das Spiel der Solo-Cellisten des Essener Philharmonischen Orchesters hielt Roland Berger einen Festvortrag mit dem Thema “Hat der Bestatterberuf im reinen Familienunternehmen noch Zukunft?”.

Raimund Salm überreichte eine Ehrenurkunde des Verbandes und stellte in seiner Ansprache die Übereinstimmung in der beruflichen und gesellschaftlichen Grundauffassung mit den Jubilaren heraus. Besonders dankte er Helmut und Reinhard Berger für ihr Engagement im Verband.